Nachschlag

Punktspiele:


Das Ziel für die neue Saison wurde diesmal recht hoch angesetzt, der Aufstieg in die Bundesliga wurde in Visier genommen, wozu die Verpflichtungen mehrerer hochkarätiger neuer Spielerinnen (insbesondere für den Rückraum) durchaus zu berechtigen schien. Inzwischen mußten die Ambitionen doch erheblich niedriger gehängt werden, nachdem sowohl die gesamte Mannschaft (noch nicht homogen genug) als auch einzelne Spielerinnen die in sie gesetzten Erwartungen nicht immer ganz gerecht geworden sind. Hinzu kam, daß daß die Planungen erheblich durcheinander gerieten durch

krankheitsbedingte Totalausfälle bei Yvonne Grimm und Ivonn Bosza
monatelange verletzungsbedingte Ausfälle: Nicole Hübner, Marion Werner, Birgit Walter.
Trotz dieser Rückschläge ist aber die Hoffnung auf eine Leistungssteigerung in den letzten 2 Monaten der Punktrunde nicht aufgegeben, denn abgerechnet wir immer erst nach Ende des letzten Punktspieles. Es gilt für Mannschaft und Trainerin, einiges an Koordinierungsarbeit aufzuholen, insbesondere das Abwehrverhalten noch zu verbessern und zu stabilisieren, ebenso wie das spieltaktische Verhalten, in besonderen und in Standardsituationen. Derzeit sind wir auf dem 5. Tabellenplatz.
Sponsorensuche:

Auf besondere Initiative von Holger Orlowski und Peter Stäcker wurde die Prospektmappe "EIN TEAM WILL NACH OBEN" durch Peter Stäcker erstellt und an potentielle Sponsoren verteilt seit Ende November 1997:

  • im Raum Ahrensburg / Bargteheide durch Nils Voß
  • im Raum Bad Oldesloe durch Peter Stäcker
  • im Raum Lübeck durch Wilfried Koslowski

zwecks Erweiterung des bestehenden Sponsorenkreises. Empfindliche Rückgänge sind insbesondere bei de Bandenwerbung in der Stormarnhalle zu verzeichnen.

Fan-Club Gründung:

erfolgte im Februar 1998, Leiter ist unser bewährter Fan Paul Bürger. Äußeres Erkennungszeichen der Mitglieder ist ein einheitliches, weißes Sweatshirt, besonders bei Auswärtsfahrten sind dadurch die VfL-Fans gut zu erkennen und bilden eine richtige Stütze für die Mannschaft.

Plakataktion "Bundesliga im VfL Oldesloe - Ich bin dabei!" : dieser Förderkreis wurde Anfang 1998 gestartet. Für DM 100,- Jahresbeitrag kann jeder/jede dabei sein, der Name erscheint auf einer im Vorraum der Stormarnhalle ausgehängten Tafel.

Turbulenzen um Spielberechtigung Roswitha Bein: haben ihren Abschluß gefunden durch einen Beschluß des DHB-Kontrollausschusses vom 20.2.98: der seinerzeit vollzogenen ablösefreie Wechsel ist als rechtens anerkannt worden.

Besonders gefreut hat uns, daß sowohl Bürgermeister Gerd-M. Achterberg als auch VfL Vorsitzender Jan Rambke sowie weitere Vorstandsmitglieder mehrmals anwesend waren und somit ihr ganz persönliches Interesse am Hallenhandball bekundet haben. Abschließend im Namen der Handballdamen, des Vereins und des Managements unseren Dank an alle, die direkt oder indirekt den Bundesligabereich unterstützt haben bzw. ständig weiter unterstützen, wir wünschen uns dies für die Zukunft, dann bleibt der Bundesliga-Handball der Stadt Bad Oldesloe und dem VfL Oldesloe auch weiterhin erhalten.

gez. Holger Orlowski - Jürgen Dorn als Bundesligabeauftragte des VfL Oldesloe

PS.: Zusätzlich gibt Zsuzsa Nyari seit Ende November 1997 ihren reichen Erfahrungsschatz weiter in der Aktion "Verein und Schule". Jeden Montag und Freitag begeistert sie in der Masurenwegschule, nach Absprache mit dem leitenden Sportlehrer Jörg Fischer und der Schulleitung, an die 5 "Zwerge" für das Spiel mit dem Handball und nimmt somit die Handball-Jüngsten (6-10 Jahre) unter ihre Fittiche. Ein Sponsorenkreis spendete spontan 50 Mini-Handbälle, ihnen sei unser besonderer Dank ausgesprochen!

Bad Oldesloe, 12.3.98 (Jahresbericht 3/97 bis 2/98)

Abschluß der Saison 97/98:

Im Mai wurde das letzte Punktspiel in der Stormarnhalle gegen Wismar mit 24:31 verloren. Insgesamt erreichte der VfL den enttäuschenden 4. Platz, war doch die Zielsetzung wesentlich höher angesetzt worden zu Beginn der Saison. Immerhin wurde der VfL die punktstärkste Mannschaft aus Schleswig-Holstein. Aufsteiger in die 1. Liga war der SV Union Halle-Neustadt.

Aktivitäten:

Der Lizenzantrag mußte erstmalig beim DHB eingereicht werden, zusammen mit der Meldung für die Saison 98/99. die Lizenz wurde am 4.5.98 erteilt.

Auf dem Staffeltag in Rotenburg wurde der Spielplan festgelegt, spätere Änderungen jeweils DM 300,--.

Stadtfest in Bad Oldesloe vom 5. bis zum 7.6.98.

Der VfL war bereits mit einem Sharan der Travag GmbH, unserem neuen PKW-Sponsor, vertreten. Besondere Verdienste um Organisation und Abwicklung erwarben sich Holger Orlowski, die Spielerinnen und die Fans als Losverkäufer. Ein beträchtlicher Überschuß (auch dank der Spende von Stefan Schächterle) konnte zugunsten des VfL-Etats erzielt werden. Dies war aber auch nur möglich, weil alle Beteiligten auf irgendwelche Entschädigungen völlig verzichteten.

Wechsel des PKW-Sponsors:

Citroen mußte nach 4 Jahren guter Zusammenarbeit wegen gestiegener Leasingkosten gekündigt werden. Als neuer Sponsor, konnte die Fa. Travag Bad Oldesloe dank des Einsatzes von Peter Stäcker gewonnen werden (gilt ab 98/99 für drei Jahre).

Abgänge:

  • Silke Schwöbken
  • Meike Schlick
  • Marion Werner
  • Anja Kramer
  • Birthe von Jagow

Zugänge:

  • Silke Dumjahn
  • Petra Küsel
  • Sandra Koslowski
  • Erzika Bakai
  • Stephanie Struppeck


Der aus insgesamt 14 Spielerinnen bestehende Kader hatte längst nicht die Erwartungen erfüllt und war daher gründlich abzuspecken. Auch die Dauerverletzungen von Marion Werner, Birgit Walter, und Nicole Hübner trugen wesentlich zum Scheitern der Zielsetzung bei. Finanziell sollte der aufgeblähte Kader noch weittragende Konsequenzen haben.


Pokal:

Immerhin war der VfL bis ins Achtelfinale vorgedrungen, war damit unter den 16 besten Mannschaften in Deutschland. Finanziell jedoch eine bittere Pille, wegen der hohen Anreisekosten und des mageren Zuschauerzuspruches mußten ca. 1.000,- draufgezahlt werden.

Vorzeitige Vertragsauflösung Erzika Bakai mußte zum Ende 98 durchgeführt werden (mit Hilfe eines Spielervermittlers, der auch die Verpflichtung gemanagt hatte). Weder die Leistung der kroatischen Nationalspielerin noch die Integration in den VfL stimmte; die erhoffte Anschubwirkung war ausgeblieben, es blieben uns "nur" Kosten (Für Verpflichtung und Auflösung stehen dem Vermittler Provisionen zu, deren Begleichung uns jetzt noch Schwierigkeiten bereitet).

Hallen Zeitschrift "HANDBALL-ECHO": wurde mit Beginn der Saison 98/99 von Peter Stäcker in Eigenregie und gegen Kostenverechnung übernommen, wodurch Erscheinungsbild und Inhalt sehr gewonnen haben. In diesem Zusammenhang (Annonce der Fa. Delikatessen-Peters) konnte Peter Stäcker auch die Versorgung mit Lunch-Paketen für die Spielerinnen und Betreuer bei Auswärtsspielen sichern.

Jürgen Dorn - Bundesligabeauftragter - 17.3.99

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