17.5.98
VfL ohne Chance gegen die TSG Wismar


Jetzt "Endspiele" um die Meisterschaft zwischen Halle und Wismar

Das war sie also, die Saison 1997/98. Der selbsternannte Meister strauchelte und endete mit 8 Punkten Rückstand auf dem vierten Tabellenplatz. Markante Worte des Managers machten die eigene Mannschaft nervös, bevor sie auch nur die Chance hatte, zusammenzuwachsen. In vielen Hallen wurden die Spielerinnen mit ironischen (nicht unfairen) Kommentaren begrüßt und es wurde immer etwas mehr gegeben, als dem VfL lieb war. Gestrauchelt ist die Mannschaft in drei Spielen gegen Mannschaften, die um den Klassenerhalt kämpften, drei Spiele mit jeweils nur einem Tor Differenz

Jetzt ist die Saison vorbei und sechs Spielerinnen haben Bad Oldesloe verlassen, es muß eine neue Mannschaft zusammengestellt werden (das Foto ist dem Stormarner Tageblatt vom 11.5.98 entnommen). Eigener Nachwuchs ist nicht vorhanden, bislang haben zwei neue Torhüterinnen den Vertrag unterschrieben. Gleichzeitig muß auch gespart werden, denn den finanziellen Kraftakt der laufenden Saison kann man in der 2. Liga kaum wiederholen. In den kommenden Wochen haben Trainerin und Manager noch viel zu tun.

Am letzten Spieltag brach dann auch eine Serie, die TSG Wismar hatte noch nie in einem Pflichtspiel in der Stormarnhalle gewonnen. der VfL war laut Zsuzsa emotionell auf Abschied eingestellt und bekam nicht mit, das es den Gästen schon darum ging, dieses Spiel zu gewinnen. Nach wenigen Minuten war eine Vorentscheidung gefallen, der VfL kämpfte bravourös, man konnte der Mannschaft wirklich nicht nachsagen, sie hätte sich kampflos geschlagen geben. Aber das alles kostete Kraft und auf der Bank saßen nicht allzuviele Spielerinnen. So gewann Wismar deutlich mit 31:24, war die beste Mannschaft der Saison, darf aber so einfach nicht aufsteigen. In dieser Woche gibt es noch zwei kraftraubende Spiele gegen Halle-Neustadt um die Meisterschaft. Der Gewinner kann dann die Beine hochlegen, wir vom VfL hoffen, daß der Verlierer dann noch so viel Elan besitzt, um in den Relegationsspielen gegen Trier zu bestehen, Und dann wartet auf diesen Gewinner der Drittletzte der 1. Liga, der Gegner wäre zur Zeit die ehemalige Ausnahmemannschaft von TUS Walle Bremen. Wir drücken die Daumen.

Am kommenden Wochenende findet einmal wieder das Turnier am Weißenhäuser Strand statt. Der VfL ist Titelverteidiger und wird auch in diesem Jahr an den Start gehen. Handball ist die eine Seite, Weißenhaus die andere. Wer jemals das Turnier besucht hat, weiß, wovon ich spreche - nicht nur ein schöner Saisonausklang.

10.5.98 - Saisonhöhepunkt in der Stormarnhalle
Wohin führt der Weg der TSG Wismar?

Die Situation vor dem letzten Spieltag:

Die Abstiegsfrage ist nach dem letzten Spieltag geklärt. Schwartau konnte sich retten und Silke wird weiterhin in der 2. Liga aktiv sein. Peine geht den Weg in die Relegation. Der Gegner steht nach dem 24. Spieltag noch nicht fest. Zwei Vereine stehen im direkten Vergleich zur Auswahl (Zwickau und Köln ).

Süd Braunschweig und Wandsbek 72 werden die Staffel verlassen. Wandsbek war immer so schön nah, da waren die Fahrtkosten für den Verein gering. Auch wird uns ihr Trainer fehlen, Wolfgang Westphal hat den VfL immer mit viel Ironie begleitet, hatte er nicht auch die Idee mit Rossis Sperre nach ihrer angeblich nicht vorhandenen Spielberechtigung? Wandsbek wird es schwer haben, wieder zurückzufinden in die Spielklasse, wenig Spielerinnen und kein Geld. Alles Gute in der Regionalliga.

Und an der Tabellenspitze? Niemand hätte den Spielplan besser gestalten können. Zwei Topteams mit gleicher Punktzahl treffen auf die Gegnerinnen von Platz 3 und 4. Dramatik pur in Halle und Oldesloe. Fast hätte Wismar gegen Rostock gepatzt (24:23), alle anderen drei Vereine haben ihre Aufgaben sehr deutlich erledigt.

Wie wird es ausgehen? Gewinnen Halle und Wismar, dann darf das Torverhältnis nicht zählen, da Wandsbek in Halle nicht angetreten war. Hier gäbe es noch ein Entscheidungsspiel. Verliert einer der beiden Vereine einen Punkt, ist der andere in der 1. Liga. Der Zweite der Liga spielt dann die Relegation gegen den Südzweiten ( DJK MJC Trier) und der Gewinner gegen den Drittletzten der 1. Liga, zur Zeit Walle Bremen.

Es steckt was drin in diesem Spieltag und wir sind absolut dabei. Riemke und Oldesloe spielen für die Ehre und und wollen ärgern und dann ordentlich feiern. Halle Neustadt hat dem VfL ein 50 Liter - Faß Bier und eine Kiste Sekt für den Fall eines Sieges versprochen, also, den Fans hat das Bier in Halle schon geschmeckt!

Mit einem Wermutstropfen müssen wir Abschied nehmen von einigen Spielerinnen. Birthe von Jagow zieht es privat nach Bonn, Anja Kramer zum Erstligaaufsteiger nach Hersfeld, Marion Werner möchte nach Olympia und unterschrieb beim Erstligisten Buxtehude, Silke Schwöbken geht zum Konkurrenten VfL Bad Schwartau. Ivonn Bosza und Ivonne Grimm steigen aus gesundheitlichen Gründen aus, gehören aber weiter zum erweiterten Kader. Die den Verein verlassenden Spielerinnen werden vom Oldesloer Bürgermeister Achterberg offiziell verabschiedet. Im Anschluß an as Spiel gibt es eine Fete auf dem Exer - gemeinsam mit den Fans aus Wismar!!
Alle anderen Spielerinnen haben für die neue Saison unterschrieben. Einen weiteren Neuzugang kann man jetzt vermelden, Torhüterin Piet Küsel hat am Donnerstag ihren Vertrag für die kommende Saison unterzeichnet!!

3.5.98 - Marne kann einfach nicht gegen den VfL gewinnen
Deutlicher Erfolg im letzten Auswärtsspiel der Saison

Die Vorzeichen waren nicht so gut, Jeanette Marquardt war krank, begleitete aber trotzdem die Mannschaft nach Marne. Hier wollte man wieder einmal versuchen, den ersten Bundesligaerfolg nach vier Jahren der Zugehörigkeit gegen den VfL zu erzielen. Es sollte auch am Samstag nicht reichen. Über das Spiel ist nicht so viel zu erzählen. Viorica Balanica wurde durch die offensive Oldesloer Deckung ziemlich abgeschirmt und glänzte im ersten Durchgang mit lustlos verworfenen 7-m Würfen oder scheiterte an einer glänzenden Meike Schlick im Oldesloer Kasten. So war es auf Marner Seite Stefanie Thomsen vorbehalten, etwas Verwirrung zu schaffen. Aber sie rieb sich in Zweikämpfen auf und fand wenig Unterstützung bei ihren Teamkolleginnen.

Zur Halbzeit stand es 15:15, wobei der VfL meist mit zwei Toren führte. Der zweite Durchgang wurde vom VfL konzentrierter geführt. Wunderschöne Ballstaffetten und toll herausgespielte Tore brachten die Mannschaft früh auf eine deutliche Siegerstraße. Marne baute konditionell ab (nach internen Querelen wurden vor dem Spiel Spielerinnen verabschiedet), der VfL zog das Tempo an und erzielte Tor um Tor zum verdienten 33:25 Erfolg. Stark auf Oldesloer Seite wie schon in den letzten Spielen Marion Werner (8 Tore) und wieder einmal mit spektakulären Toren Dana Kretschmann (6).

Schade, daß diese Oldesloer Mannschaft erst in den letzten Wochen zu dieser tollen Form gefunden hat. Es scheint sich zu bewahrheiten, daß der enorme Druck der zu gewinnenden Meisterschaft zu groß war. Als dann alles vorbei schien, zeigte das Team ihre wahren Möglichkeiten, aber die beiden Spitzenteams aus Halle und Wismar spielten einfach zu konstant.

30.4.98 - Spannung pur in der Stormarnhalle
Schiedsrichter sorgen fast für einen Eklat


Es ging um viel für die SV Teutonia Riemke. Mit 12 Minuspunkten waren sie in der Lage, aus eigener Kraft noch in die Entscheidung um die Meisterschaft oder Relegation einzugreifen. Für den VfL ging es um die mögliche Korrektur des Tabellenplatzes nach oben und darum - endlich einmal - ein attraktives Heimspiel den eigenen Zuschauern zu bieten. Und die Zuschauer wurden nicht enttäuscht, wenngleich keines der oben genannten Ziele nach dem Spiel noch zu erreichen ist. 25:25 trennten sich zwei Spitzenmannschaften der 2. Liga nach packenden Kampfspiel und es ist den Schiedsrichtern leider nicht gelungen, die entscheidenden Tore für Riemke selbst zu erzielen, obwohl sie mit ihren Entscheidungen alles mögliche getan haben, damit unser Gegner dieses Spiel erfolgreich gestalten konnte.

Manager Koslowski sprach nach dem Spiel von einem Skandal und er hatte recht. Eine Minute vor Schluß kamen die Gegnerinnen beim Stande von 25:24 für den VfL nicht so recht durch die kompakte Deckung, Oldesloe erkämpfte sich den Ball, doch Freiwurf für Riemke, weil angeblich mit einem Fuß im Kreis, dann zweiter Versuch, abgeblockt und 2 Minuten für Martina Kattner (siehe Foto). Auch der dritte Versuch mißlang und für eine normale Abwehr erhielt Roswitha Bein die Matchstrafe. Gegen vier Spielerinnen hatte es Riemke leicht, den Ausgleich zu erzielen. 20 Sekunden verblieben, aber gleiche kämpferische Momente, die Sekunden vorher mit 2-Minuten-Strafen geahndet wurden, wurden von den arroganten Schiedsrichtern mit Hohngelächter geahndet.

Schade, beide Mannschaften hatten es nicht verdient und am Ende waren sie alle traurig - die Schiedsrichter Kaiser und Kaiser kamen erst eine Stunde nach Spielschluß aus ihrer Kabine und verschwanden recht schnell nach Varel. Teutonia Riemke wird in der kommenden Saison im Süden spielen, leider, eine sympathische und leistungsstarke Truppe, die in dieser Saison den absolut positiven Eindruck hinterlassen hat.

23.4.98 - Was gibt es Neues beim VfL Oldesloe
Topspiel am Samstag in der Stormarnhalle

Drei erfolgreiche Auswärtsspiele, drei tolle Leistungen - mehr positive Werbung kann man eigentlich nicht erzielen, um die eigene Hütte "Stormarnhalle" einmal wieder voll zu erleben. Hinzu kommt ein überaus starker Gegner mit vielen Ambitionen, der um einen Platz besser postierte Aufsteiger Teutonia Riemke. Nur zwei lächerliche Punkte trennen diese Mannschaft von einem Aufstiegsplatz und sie haben am letzten Tag in Halle die Möglichkeit, alles klar zu machen - wenn sie wollen (oder können). Wir vom VfL waren die einzige Mannschaft, die in Bochum gewinnen konnte. Spannend wird's allemal.

Anja Kramer hat in dieser Woche einen Riesenschritt in Richtung Beendigung ihres Studiums erfolgreich gemeistert, das mündliche Examen ist bestanden. Jetzt fehlt "nur" noch die schriftliche Arbeit auf dem Weg zur Diplom Sportlehrerin und natürlich die Unterschrift für die kommende Saison!!

Ihren vorletzten Auftritt in der Oldesloer Stormarnhalle bestreitet Samstag Birthe von Jagow. Wie bereits erwähnt, wird sie zum Ende der Saison aus familiären Gründen nach Bonn umziehen. Schade für alle, die sie in Oldesloe kennengelernt haben und sportlich schade für unsere Mannschaft. Ein potentieller neuer Verein könnte dann auch unser Gegner am Wochenende werden, wenn es dann die Familienplanung zuläßt.

Verabschiedet wird Birthe von einem prominenten Oldesloer und Fan der Mannschaft, dem Bürgermeister Achterberg, aber da bin ich etwas voreilig, die Verabschiedung erfolgt erst zum letzten Spiel gegen Wismar.

Die Verträge sind zwar noch nicht unterschrieben, aber die Zusagen von Silke Dumjahn und Piet Küsel sind genauso viel wert. Sie wollen gemeinsam den "Kasten" sauber halten und dafür sorgen, daß das Verhältnis von geworfenen zu den kassierten Toren etwas weiter auseinandergeht. Wir werfen vorne Tore am Fließband und hinten steht die Deckung wie ein Schweizer Käse und kassiert mit Abstand die meisten Tore aller Spitzenteams der 2. Liga. Weitere Spielerinnen werden getestet, es wird auch da noch etwas passieren.

Ansonsten dreht sich alles nur noch um das Stadtfest in Bad Oldesloe. Die Mannschaft wird dort reichlich präsent sein. Wir haben einen Bierwagen mit Bitburger Bier gemietet und von unserem Sponsor Travag einen Sharan als Glücksmobil für eine Riesentombola zur Verfügung gestellt bekommen. Es wird einiges geboten an drei tollen Tagen, Fans kennen es noch genau vom letzten Fest vor 2 Jahren. Unser Bundesligabeauftragter Holger Orlowski ist schon sehr weit mit seiner Planung. Weitere Infos folgen in den nächsten Wochen.

Ansonsten ein schönes Wochenende, wer Lust hat, geht am Freitag zum Stadthaus in Bad Oldesloe, Tag der offenen Tür ist angesagt oder eben am Samstag in die Stormarnhalle. Viel Spaß dabei!!

20.4.98 - VfL gewinnt locker beim MTV VJ Peine
Überragende Birthe von Jagow erzielt neun Tore

Man sollte nie beleidigende Worte über Mannschaften aussagen, wenn man noch ein Spiel gegen selbige zu bestreiten hat!! Nichts Neues, aber Trainer Michael Neumann vom MTV Peine bot eine noch schlimmere Leistung als seine Mannschaft, nur eben auf der Pressekonferenz beim Hinspiel in Bad Oldesloe. Er wurde richtig beleidigend. Jetzt bekam er eine sportliche Quittung. Peine versuchte, den letzten Strohhalm zu ergreifen, um noch die Klasse zu erhalten. Aber der VfL hielt den Finger drauf. Ohne große Anstrengungen spielte die Mannschaft sehenswerten Tempohandball, vornehmlich in der ersten Halbzeit. Peine wurde zu einem Statistenteam degradiert und hatte nie den Hauch eine Chance. Nach 20 Minuten stand es 13:5 und wenn der VfL nicht angefangen hätte, zaubern zu wollen, dann wäre ein ähnliches Ergebnis wie in Braunschweig möglich gewesen (18:41).

Aber so konnten die angeschlagenen Spielerinnen geschont werden. Dafür trat aber eine der Leistungsträgerinnen wieder aus einem kleinen Schattendasein. Birthe von Jagow zauberte wie lange nicht mehr und erzielte neun blitzsaubere Treffer aus dem linken Rückraum. Ihr gelang fast alles an diesem Nachmittag und spätestens jetzt weiß jeder Fan, was ihm in der kommenden Saison fehlen wird.

Der Zug zur Meisterschaft ist nach den Erfolgen unserer Konkurrenten an diesem Samstag endgültig dahin, jetzt können wir uns auf zwei tolle Mannschaften mit Ambitionen in der Stormarnhalle freuen. Aus Riemke und Wismar kommen die Vereine, die wir noch ein wenig ärgern wollen.

Am Rande dieser Veranstaltung wurde dann auch noch bekannt, daß eine alte Bekannte zurückkehren wird: Torhüterin Petra ("Piet") Küsel gab in der vergangenen Woche ihre Zusage für die kommende Spielzeit!!! Herzlich willkommen!

14.4.98 - Erster Neuzugang gemeldet
VfL spielt in Peine das dritte Auswärtsspiel in Folge
Der VfL suchte eine Nachfolgerin für Silke Schwöbken

und hat sie auch auch gefunden. Silke Dumjahn heißt die neue Nr. 1 im Tor, ist 17 Jahre jung und ist zur Zeit aktiv beim Buxtehuder SV. Die Torhüterin der Juniorinnen - Nationalmannschaft hatte dort einen schweren Stand als Nr.3 hinter Christine Lindemann und Bettina Hahn und spielte überwiegend in der Oberliga. Beim Probetraining war Zsuzsa sofort angetan von dieser Spielerin, die sich dann noch einige Heimspiele des VfL in der Stormarnhalle gemeinsam mit ihren Eltern angesehen hatte, bevor sie schon nach dem Spiel gegen Braunschweig ihre Zusage gab. Hätte sie sich besser die letzten Auswärtsspiele angesehen. Die waren besser!!!!

Ja, und ein solches Spiel steht am Samstag wieder auf dem Plan. MTV VJ Peine heißt um 17.30 der Gegner. Das Hinspiel endete eindeutig für den VfL. Diese Mannschaft hat sich durch eine Reihe von Negativerlebnissen auf den Relegationsplatz heruntergespielt, das letzte Auswärtspiel in Rostock ging mit 20 Toren Differenz verloren. Sie brauchen jeden Punkt, spielt der VfL aber nur annähernd so gut wie in Berlin, dann sollte Peine zu packen sein.

Unsere aktuelle Nr.1, Silke Schwöbken, bleibt doch noch einige Zeit dem Handball leistungsmäßig verbunden. Trotz aller Dementis und Hinweise auf ihre angegriffene Gesundheit werden wir sie im kommenden Jahr beim VfL Bad Schwartau in der 2. Bundesliga sehen können, wenn alles gut geht. Viel Glück Silke!!!

9.4.98 - Freies Wochenende
Die 2. Bundesliga pausiert und bereitet sich auf den Endspurt vor

Vier freie Tage ohne Training und Spielbetrieb. Nach den beiden erfolgreichen, aber sehr langen, Fahrten nach Halle und Berlin können sich die Spielerinnen des VfL ein paar ruhige Ostertage gönnen, bevor es am kommenden Wochenende zum dritten Auswärtsspiel gegen den in arge Not geratenen MTV VJ Peine geht.

Beim VfL ist wieder Bewegung geraten in die Arbeit hinter den Kulissen. Der Manager ist aus dem Urlaub zurück und bastelt weiter an dem Team für die Saison 98/99. Ansonsten steht die Planung an für das Oldesloer Stadtfest. Holger Orlowski setzt dabei alle Hebel in Bewegung, um wieder einen attraktiven Bierstand zu "zaubern". Bitburger ist unser edles Getränk und wird an drei tollen Tagen serviert von den Oldesloer Spielerinnen sowie Freunden und Bekannten.

Unser neuer Sponsor TRAVAG aus Bad Oldesloe stellt einen SHARAN zur Verfügung und es wird wieder eine große Tombola zusammengestellt. Jetzt hoffen wir nur noch auf schönes Wetter, damit immer viel Leben an der Bude herrscht. Zeitpunkt ist das Wochenende nach Pfingsten.
Mehr Infos zu gegebener Zeit.

Wir wünschen allen Freunden des Oldesloer Handballs, sowie allen Fans, die sich für diese Seite interessiert haben, schöne und ruhige Ostertage. Wir sehen uns!!!

4.4.98 - Berlin war eine Reise wert!!!
VfL Oldesloe überzeugt erneut mit einer kämpferischen Leistung

Viel zu spät war der Bus angekommen, die Mannschaft hatte nicht die Zeit für die Vorbereitung und für die reichlich mitgereisten Fans gab es kaum Gelegenheit, etwas von der neuen "Berliner Luft" zu schnuppern.

Zum Spiel selbst. Der VfL begann konzentriert, leider nicht immer im Abschluß. Beim 5:4 gab es die erste Führung und von diesem Augenblick an dominierte nur noch der VfL. Vier Tore Vorsprung hatte man zwischenzeitlich herausgeworfen. Die Maßnahme, Katharina Hartenstein durch Martina Kattner in kurze Deckung zu nehmen, erwies sich als ein Volltreffer. Nur zwei 7m konnte die Toptorschützin der Liga im gesamten Spiel erzielen. Einen glänzenden Tag hatte auch Silke Schwöbken im Oldesloer Tor erwischt, von den 11 Siebenmetern gegen den VfL konnte sie drei abwehren, einen weiteren hielt Maike Schlick bei einem Kurzeinsatz. Damit sind wir auch schon bei den Schiedsrichtern, es gibt sicher welche mit schlechteren Leistungen in der klasse, aber vier 2-Minuten Strafen und elf 7m gegen den VfL, dagegen fünf 7m für den VfL und keine Strafen auf Berliner Seite waren ein leichtes Indiz für ein Heimschiedsrichtergespann, was sich am Ende allerdings nicht negativ für den VfL ausgewirkt hat.

In der zweiten Hälfte konnte dann der Vorsprung dank einer überragenden Marion Werner bis auf sechs Tore ausgebaut werden und die Mannschaft spielte auch entsprechend gut. Es wurde dann wieder viel gewechselt und im Angriff zu schnell abgeschlossen. GM Berlin kam völlig überraschend wieder ins Spiel. Die letzten 8 Minuten wurden zum Krimi. Berlin stellte die Deckung auf eine offensive 3-2-1 Variante um und der VfL hatte damit echte Probleme. In der 59. Minute stand es plötzlich nur noch 23:22, doch dann nahm sich Anja Kramer ein Herz, wühlte sich durch die Abwehrreihen und verwandelte zum umjubelten 24:22. Ein verdienter Erfolg, der wesentlich höher hätte ausfallen können.

Einige Spielerinnen nutzten dann die Gelegenheit, um den Rest des Wochenendes in Berlin zu verbringen und so wurde es eine ruhige und gemütliche Heimfahrt nach Bad Oldesloe. Die zweite Schmach einer Heimniederlage war auch getilgt!

3.4.98 - Berlin ist eine Reise wert!!!
Wiedergutmachung bei GM /BTSV Berlin für die schmerzliche Heimniederlage?

Samstagmorgen um 10.00 Uhr setzt sich unser Reisebus in Bewegung mit dem Ziel Bundeshauptstadt Berlin. Leider wird es nur eine Tagesreise und wie es aussieht, gießt es mal wieder in Strömen. Aber die gute Laune lassen wir uns nicht verderben, denn es gilt, eine ganz bittere Pille auszumerzen, die völlig unnötige 26:28 Niederlage aus dem Hinspiel. Unserer Auftritt in Halle hat schon mal bewiesen, daß die Mannschaft gegen jeden Gegner dieser Staffel gut aussehen kann, wenn sie nur annähernd ihre normale Leistung bringen würde. Die wieder zahlreich mitreisenden Fans haben sich entsprechend eingerichtet und werden dann mit vier Trommeln präsent sein und ihr Team lautstark unterstützen.

Aber es gibt noch eine der seltenen Begegnungen bei diesem Spiel, auf die ich kurz eingehen möchte. Wenn man sich etwas näher mit dem Medium Internet beschäftigt, dann stößt man auf Suchmaschinen, die einem helfen können, bestimmte Informationen herauszufiltern. So etwas habe ich getan mit dem namen Zsuzsa Nyari und in der Tat, es gab einen Eintrag mit diesem Namen. Einen Eintrag aus dem Jahr 1986, Goodwill-Games in Moskau. Eine art Ersatzolympiade nach dem Boykott der westlichen Welt bei den Olympischen Spielen. Bei diesen Spielen gabe es auch einen Wettbewerb im Handball, den seinerzeit die UDSSR gewann. Zweiter wurde das Team aus Westdeutschland und dritter die Ungarinnen. Nichts besonderes soweit, nur zwei Spielerinnen waren dabei, die sich am Samstag wiedertreffen. Auf deutscher Seite Spielte 1986 Sabine Erbs, die ihr letztes aktives Jahr als Spielerin bei GM Berlin absolviert und auf ungarischer seite wirbelte eine kleine Person auf der rechten Seite, Zsuzsa Nyari, heute Trainerin in Bad Oldesloe. Vielleicht erinnern sie sich noch an die Spiele.

Für beide Mannschaften steht nicht mehr so viel auf dem Spiel. Die Meisterschaft oder die Relegation ist in weiter Ferne, auf die rein mathematischen Spielereinen möchte ich mich nicht einlassen. Gewinnen möchten wir jedes Spiel, auch am Samstag. Hoffen wir auf ein ähnlich tolles Spiel wie in Halle!!

28.3.98 - VfL stürzt den Tabellenführer!!!
Mit einer starken kämpferischen und spielerischen Leistung 26:26 in Halle

Endlich wieder ein Punkt im Osten und es hätten auch zwei werden können. In seinem besten Spiel seit der Begegnung bei Teutonia Riemke bringt der VfL den SV Halle Neustadt an den Rand einer Niederlage. 26:26 endete das Spitzenspiel, das den Namen absolut verdient hatte.
60 Minuten Tempo, schöne Tore und gute Abwehrleistungen auf beiden Seiten, Tempohandball ohne den geringsten Konditionsabfall, begeisterte Zuschauer - so macht Handball Spaß. Nach dem Spiel waren alle enttäuscht, Halle hatte die Tabellenführung dank der schlechteren Tordifferenz an Wismar verloren; der VfL hatte um die 50. Minute eine "10-Minuten-Auszeit" genommen, was das Toreschießen betraf und eine 4 - Tore Führung aus der 47. Minute verspielt.

Vom Hallensprecher aufgepeitscht, qualitativ allerdings wesentlich besser als in Rostock, kam Halle wieder ins Spiel. Die Mannschaft verzweifelte im ersten Teil der 2. Halbzeit an der guten Deckungsarbeit und einer hervorragenden Silke Schwöbken im Tor und wären da nicht so einige dumme (aber gerechtfertigte) 2-Minutenstrafen, dann wäre alles sicher anders ausgegangen. Kerstin Nindel verwandelte die damit verbundenen 7m gnadenlos, insgesamt 6, und sorgte dafür, daß Halle nicht zu sehr in Rückstand geriet. Beim VfL war kein Anzeichen von Nervosität zu verspüren, auch nicht als Halle den letzten 7m zum 26:24 versenkte.

Jetzt wurde die Halle in Halle zum Tollhaus, aber bereits im Gegenzug kam der Anschlußtreffer für den VfL. Union spielte jetzt sehr unklug und riskant. Die überragende Marion Werner konnte 40 Sekunden vor Schluß einen Ball abfangen und der Tempogegenstoß brachte den umjubelten Ausgleichtreffer. Jetzt waren noch 30 Sekunden zu spielen, aber Halle hatte keine Gelegenheit mehr, aufs Tor zu werfen. Lähmendes Entsetzen bei den Fans aus Halle.

So wurde die lange Rückfahrt zwar keine Jubelveranstaltung, es wurde aber doch dezent gefeiert.

26.3.98 - E S G E H T L O S!!!!
Die Wochen der Wahrheit mit drei Auswärtsspielen in Folge

Spiel 1 - wir reisen zum Tabellenführer. Samstagmorgen, 8.00 Uhr ab Stormarnhalle in Bad Oldesloe. Einen ganzen Frühlingstag sitzt man in einem mehr oder weniger bequemen Reisebus und fahrt nach Halle-Neustadt. Wenigstens ist Video an Bord und für einige Fans wird es schwer, die Hinreise zu bewältigen - absolutes Alkohol- und Rauchverbot!

Das Hinspiel war eine Werbung für den Frauen-HANDBALL mit dem glücklicheren Ende für den heutigen Tabellenführer, wir hätten hätten hätten - dann dann wären wären wären, so sind wir Fünfter und hoffen darauf, mit einem Erfolg am Samstag alles ein wenig offener gestalten zu können. In der Tabellenspitze ist Feuer drin, jeder verliert Punkte, die nicht eingeplant waren oder wer hätte nur einen Cent darauf gewettet, daß Bad Schwartau in Halle gewinnt oder zuhause gegen Berlin? Wismar gibt einen Punkt ab und wenn alles für den VfL spielt, dann meinen die, auch freundlich zu sein und "vergurken" so ein Spiel in Magdeburg oder in Rostock. Aber so ist Sport, nicht alles kann gesteuert werden.

Freuen wir uns darauf, die Fahrt werden wir wie gewohnt im vollen Bus gut überstehen, auch wenn das Aufstehen am Samstag schlimm sein wird, und auf die Punkte, die wir dann im Gepäck haben werden. Ivonne Grimm ist wieder fit, nach ihrem tollen Einsatz gegen Braunschweig kann sie hoffnungsvoller in die Zukunft schauen, wir freuen uns riesig für sie. Mal sehen, vielleicht gibt es mal 'ne Reportage anstelle eines Spielberichtes, ich werde mich anstrengen! Schönen Samstag, für alle, die nicht mit dabei sind.

21.3.98 - "Grausames Handballspiel in der Stormarnhalle"
VfL Oldesloe schlägt Post SV Braunschweig mühevoll mit 25:23

Das war gar nichts. Die wenigen Zuschauer pfiffen ihre Mannschaft aus, obwohl sie das Punktspiel gegen den PSV Braunschweig gewonnen hatte. Aber die Spielerinnen, wußten, was sie in den letzten 75 Minuten abgeliefert hatten und kauerten frustriert auf ihrer Bank, während die Braunschweiger Spielerinnen völlig am Boden zerstört in der Halle herumliefen.

Das hätte alles auch nicht sein müssen. Der VfL war hochüberlegen und führte teilweise mit sieben Toren, glaubte dann allerdings, gegen den Abstiegskandidaten zaubern zu können. Kapitale Abspielfehler, eine absolut miserable Schußquote, die besten Chancen wurden verworfen und die Zuschauer rauften sich die Haare. Zur Pause waren es noch zwei Bälle, die vom komfortablen Vorsprung gerettet werden konnten.
In der Halbzeit äußerte sich schon der Unmut der Zuschauer recht deutlich.

Der zweite Durchgang sah dann zuerst einen relativ konzentrierten VfL, der durch Tempospiel sehr schnell sein Torepolster ausbaute. Doch dann passierte etwas, was niemand in der Halle verstehen wollte. Als man nur noch über die Höhe des Erfolges diskutierte, brachen beim VfL alle Dämme und es gelang nichts mehr. Sollte ein Wurf durch die Deckung kommen, krachte er an den Pfosten, frei vorm Tor wurde verworfen und jeder versuchte, seinen Mitspieler mittels Paß mit Prellen anzuspielen. Und die kamen einfach nicht an. Braunschweig kämpfte und erzielte Tor um Tor durch Tempogegenstoß und hätte nicht Meike Schlick im VfL-Tor einen guten Tag gehabt, dann wären die beiden Punkte weg gewesen. Der Höhepunkt dieses Spieles dann in der 59. Minute. Eike Lange hatte gerade einen 7m einen Meter neben das Tor geworfen, der VfL führte 24:22. Im schnellen Gegenzug erzielte unser Gegner den Anschlußtreffer und es waren noch 45 Sekunden zu spielen. Ausspielen heißt es in einem solchen Fall, doch durch einen überflüssigen hektischen Angriff ging der Ball sofort verloren. Doch das Glück war nicht auf Braunschweiger Seite. Die Abwehr erspielte sich den Ball (nach Ansicht des Gegners durch Foulspiel), bediente Birthe von Jagow und die erzielte Sekunden vor dem Ende das 25:23. Glücklicher VfL.

So schlecht kann man nicht noch mal spielen, das anwesende Team von Teutonia Riemke hat sicher nicht den wahren VfL gesehen. Erfreuliches am Rande, nach langer Verletzung spielte Ivonne Grimm zum ersten Mal seit vielen Monaten. Leider konnte Dana Kretschmann nicht eingesetzt werden, sie lag unter der Woche im Krankenhaus mit einer Blindarmreizung

17.3.98 - Heimspiel in der Stormarnhalle
VfL Oldesloe erwartet den Post SV Braunschweig am 21.3.98 um 19.30 Uhr

Am kommenden Samstag gilt es wieder für die Oldesloer Fans, es ist Samstag und in der Stormarnhalle wird Handball vom Feinsten geboten!! Für mehrere Wochen ist es die letzte Möglichkeit, ihr Lieblingsteam der 2. Bundesliga Nord zu bestaunen. Post SV Braunschweig heißt unser Gast und möchte Wiedergutmachung für die Schmach, die der VfL dem Gegner in dessen Halle erteilt hat. 18:41 lautete das Ergebnis in einem der besten Saisonspiele des VfL. In der Zwischenzeit hat sich einiges getan. VfL ist nicht mehr der Tabellenführer und Braunschweig auf den vorletzten Tabellenstand abgerutscht mit respektablem Rückstand auf den MTV VJ Peine.

Die Mannschaft ist allerdings wesentlich besser, als es ihr Tabellenstand aussagt. Ein 25:25 gegen GM Berlin und eine knappe Niederlage in Wismar (wo der VfL ohne Gegenwehr unterging) bezeugen diese Aussage. Tatjana Loungrin kehrte inzwischen von GM Berlin nach Braunschweig zurück, hat aber noch nicht so viel für das Team bewegen können. Sieben Punkte aus 19 Spielen lassen wirklich nichts Gutes für die restlichen Spiele erwarten. Beim VfL hat Anja Kramer zu alter Treffsicherheit zurückgefunden, was für die kommenden schweren Aufgaben wichtig sein wird.

Nach dem Braunschweig-Spiel gehen die Mannschaft des VfL längere Zeit auf Tour, drei schwere Auswärtsspiele stehen an und wir starten eine Woche später in Halle-Neustadt. Da ist für den VfL noch einiges offen! Näheres vor dem Spiel.

14.3.98 - Eindrucksvolle Revanche!
Die Damen des VfL schlagen Nord Harrislee deutlich mit 27:17

300 Zuschauer verabschiedeten ihre Mannschaft mit ständig ovations. 27:17 - 14:10 nach der ersten Hälfte, der deutlichste Sieg gegen diesen Gegner seit vielen Jahren. Aber Harrislee hatte Personalprobleme und so waren nur 9 einsatzbereites Spielerinnen nach Oldesloe gekommen.
Deutliche Verbesserung im Oldesloer Rückraum. Endlich trafen auch Roswitha Bein und besonders Anja Kramer mit ihren eindrucksvollen Würfen aus vollem Lauf. Beste Oldesloer Spielerinnen waren aber Torhüterin Silke Schwöbken und Jeanette Marquardt. Sie war nie zu halten und erzielte 8 sehenswerte Treffer.
Erfreulich fair verlief die Partie, wenige Hinausstellungen und besonders zu erwähnen, keine groben Fouls wurden begangen.
Ironie am Rande des Spieles. Vor dem Spiel in Harrislee begann das Theater um Roswitha Bein, vor dem Spiel in Oldesloe kam das rechtskräftige Urteil vom DHB (siehe weiter unten). HT 16 hat auf der ganzen Linie verloren und muß alle Kosten tragen.

Gästetrainer Heie Jacobsen, war angetan vom Spiel: "So macht Frauen - Handball Spaß. Unser Sport ist nur dann attraktiv, wenn beide Mannschaften offensiven Tempo-Handball bieten und darauf verzichten, die brutale Härte des Männerhandballs zu kopieren. Das ist bei den Spielen zwischen Nord und Oldesloe immer der Fall, seit dort Zsuzsa Nyari die Richtung vorgibt.". Gleichzeitig verkündete er, daß der Machtwechsel in Schleswig-Holstein vollzogen ist: "Wenn in den vergangenen sieben Jahren am Ende der Saison Bilanz gezogen wurde, sind wir im Land immer unangefochten die Nummer eins gewesen. Jetzt ist der VfL Oldesloe in diese Rolle geschlüpft. Die Mannschaft müßte vom Leistungsvermögen eigentlich viel weiter oben in der Tabelle stehen". Manager Willi Koslowski versprach dann, in der kommenden Saison das erste Mal in seiner Karriere als Manager in Harrislee zu gewinnen, das hatte er bisher weder mit Bad Schwartau noch mit Oldesloe gewonnen. Schauen wir mal!!!

Großer Jubel in der Stormarnhalle schon vor dem Spiel, Birgit Walter kam mit zwei Krücken zur moralischen Unterstützung in die Halle und bedankte sich für die vielen Briefe, Blumensträuße und Besuche im Oldesloer Krankenhaus. Sie versprach, rechtzeitig zu Saisonbeginn wieder fit für die neue Runde zu sein

Am kommenden Wochenende ist spielfrei, danach dürfen wir uns auf das nächste Heimspiel gegen Braunschweig freuen.

Hier noch wie versprochen, ein Auszug aus dem Urteil des DHB:
1. Der Antrag der HT16 auf Zahlung eines Ablösebetrages in Höhe von DM 8.050,- wird als unbegründet abgewiesen.
2. Der Antrag der HT16 auf Rückzahlung von DM 1.250,- (in Rechnung gestellte MwSt.) wird als unzulässig abgewiesen.
3. Die Entscheidung des Kontrallausschusses ist unanfechtbar.
4. Die Kosten des Verfahrens trägt HT16.

Gründe:

HT16 steht bezüglich des Wechselvorgangs Roswitha Bein eine Ablösesumme nicht zu. Durch die vom erweiterten Vorstand des DHB am 13.4.97 beschlossene neue Spielordnung des DHB, die am 1.7.97 in Kraft trat, wurden Ablösesummen im Falle eines Vereinswechsels abgeschafft. Für den vorliegenden Sachverhalt ist die Neufassung der Spielordnung vom 13.4.97 maßgeblich, ungeachtet der Tatsache, daß die Spielerin schon im Juni 97 mit dem VfL Oldesloe einen Vertrag abgeschlossen und diesen der Paßstelle des DHB angezeigt hat. Hier ist entscheidend, daß das Vertragsverhältnis zwischen der Spielerin Bein und dem VfL erst am 1.7.97 begann, während ihre Pflichten aus dem Vertrag mit HT 16 erst am 30.6.97 endeten. Die von HT 16 vertretene Auffassung, die Spielerin Bein sei mit Wirkung ab dem 10.5.97 "vertragslos", ist falsch. Auf §12 Abs. 5 der Spielordnung in der Fassung vom 5.12.96 wird hingewiesen.

5.3.98 - TSV Nord Harrislee kommt am Samstag in die Stormarnhalle
Gelingt dem VfL die Revanche für die unnötige Niederlage im Hinspiel?

Am 25.10.1997 fuhr der VfL als stolzer Tabellenführer mit seinerzeit 10:0 Punkten nach Harrislee. Selbstbewußt sollte man meinen, aber weit gefehlt. Eine Aktion von HT 16, unterstützt vom Wandsbeker Trainer Wolfgang Westphal, brachte die Mannschaft derart aus der Fassung, so daß dieses Spiel mit 25:24 verloren ging. Roswitha Bein sollte angeblich nicht spielberechtigt gewesen sein und dieser Hinweis gelangte kurz vor der Abfahrt aus Wandsbek zum VfL. Also wurde Rossi nicht eingesetzt, die Folgen sind bekannt. Inzwischen ist diese Sache geklärt, aber nicht vergessen.

Nach der unnötigen Niederlage in Rostock möchte sich die Mannschaft anders präsentieren, entsprechend wurde in der Woche trainiert. Neue Spielerinnen erschienen zum Probetraining, wie gesagt, es passiert was in Oldesloe.

Freuen wir uns auf den TSV Nord mit seinem engagierten Trainer Heie Jacobsen. Die Mannschaft mußte mitten in der Saison eine ihrer Stützen, Freya Preuß, an den Ligakonkurrenten Holstein Kiel abgeben und das hat nicht unbedingt zur Stabilisierung der Deckung beigetragen.

Also - hin zur Stormarnhalle - Samstag um 19.30 Uhr - die Mannschaft freut sich ihre Fans.

28.2.98 - Wir waren mal wieder im Osten und haben mal wieder verloren!
HCE Rostock schlägt den VfL Oldesloe
Marion Werner mit 6 Toren beste Torschützin!!


VfL wollte mit aller Kraft die Qualität des Holzes der beiden Tore ausprobieren. Unzählige Holztreffer, eine ganz schlechte Quote bei der Chancenauswertung und teilweise nicht mehr nachvollziehbare technische Fehler. Schiedsrichter, denen das Spiel zeitweilig völlig aus den Händen zu gleiten schien, der VfL spielte weite Strecken der zweiten Halbzeit mit nur 4 oder fünf Spielerinnen, einmal sogar mit nur 3 Feldspielerinnen und holte trotzdem in der zweiten Halbzeit einen 5-Tore Rückstand auf. Tolle kämpferische Momente der Mannschaft und in der 59. Minute stand es endlich 24:24. Ein lachhafter 7m 10 Sekunden vor dem Abpfiff brachte den VfL um den gerechten Lohn. "Schade, nie war es so einfach, in Rostock zu punkten." Meinung eines Trainers aus Tarp, der mit seinen Jugendmannschaften in Rostock spielte und das Spiel sah: Der VfL ist eindeutig verpfiffen worden. Kommenden Samstag kommt der TSV Nord Harrislee in die Stormarnhalle. Birgit Walter wird drei Wochen nach ihrer schweren Operation als Gast in der Halle anwesend sein!!

21.2.98


Dana, Rossi und Jeanette haben für die kommende Saison Jahr fest zugesagt.Birgit ist inzwischen aus dem Krankenhaus in Bad Oldesloe entlassen worden, gute Besserung. Wir freuen uns, auch in der kommenden Saison solche Spiele mit Dana (hier eine Spielszene aus unserem Pokalspiel gegen FHC Frankfurt/oder) sehen zu können.


16.02.98


Birgit Walter liegt nach ihrer Operation im Oldesloer Krankenhaus und wird voraussichtlich 10 Tage liegen bleiben müssen!!

 

14.2.98


Trotz des Erfolges im Landesderby spricht kaum jemand vom Spiel selbst. Alle sind entsetzt über die schlimme Verletzung von Birgit Walter, die sich nach der Untersuchung als Riß der Patellasehne im Knie herausstellte. Noch am selben Abend erfolgte die Operation im Krankenhaus. Damit ist für unseren "Captain" die Saison beendet. Alles Gute - Birgit und Kopf hoch!
Große Überraschung in Halle, der VfL Bad Schwartau gewinnt beim Tabellenführer mit 22:29!!!

12.2.98


Silke Schwöbken verläßt den VfL zum Saisonende!! Ständige Verletzungsprobleme und berufliches Vorankommen sind die Ursachen für das Ausscheiden. Silke wird in einer anderen - noch nicht festgelegten - Mannschaft noch etwas weiterspielen.

Ebenfalls ausscheiden wird Birthe von Jagow. Diese Tatsache war dem VfL bereits vor der Saison bekannt, die Versetzung ihres Ehemannes nach Bonn ist der Hintergrund, der viele Fans in Bad Oldesloe traurig stimmen wird.


10.2.98


Zsuzsa Nyari hat ihren Vertrag beim VfL Oldesloe verlängert. Die Planung der neuen Saison wird jetzt fortgesetzt!


6.2.1998


Die Mannschaft spielt ihr bestes Heimspiel dieser Saison und unterliegt dem City-Cup Sieger FHC Frankfurt/Oder im Pokalspiel mit 30:35. Beste Spielerinnen beim VfL waren Dana Kretschmann und Marion Werner.


5.2.1998


Die Homepage der Damenmannschaft des VfL Oldesloe ist im Internet vorhanden. Zur Zeit hat sie allerdings den Zustand einer riesengroßen Baustelle, das ähnelt ein wenig dem Verhalten der Mannschaft in der Halle.

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